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Unsere Flugstrecke Am Montag , den 29.11.99 unternahmen wir (Mike Schneider und ich) von unserem Heimatplatz Dörzbach aus eine kleine Spritztour in die Alpen. Die Wetterbedingungen waren laut Gafor sehr gut:

Wettervorhersage für die Luftfahrt, Bereich SÜD gültig für den 29.11.99 von 09 bis 15 UTC: Wetterlage: Hochdruckeinfluss mit ausgeprägter bodennaher Inversion und örtlichen Nebelfeldern. Höhenwinde über NN: 3.000 ft 200/10 kt 5.000 ft 220/15 kt 10.000 ft 240/20 kt Die Winde sind in der Nordwesthälfte 15kt stärker Nullgradgrenze über NN: 10.000 Fuß und örtlich am Boden Vorhersage der Sichtflugmöglichkeiten:

24/25 c,c,c 26 m2,m2,c27/28 c,c,c31/39 o,o,o41/44 o,o,o45 d3,o,o46 o,o,o47 d3,o,o 51/54 d3,o,o55/56 o,o,o61/62 C,C,C63 M6,D3,C64 M8,D3,C 71 X,X,M872 D3,C,C 73/74 M6,C,C75 X,X,O76 C,C,C81/84 C,C,C

Das Ziel sollte Brand in Vorarlberg bei Bludenz sein, um dort die PistenbedingungenAlpen auszuspähen. Mit unserem C 42 und vollen Tanks sollte das problemlos machbar sein. Wir starteten um 12.19 Uhr Ortszeit. Aus einer Höhe von 1000 m konnte man schon die Alpen sehen und die Inversion machte sich durch 10 Grad Außentemperatur bemerkbar. Der Gegenwind wirkte sich negativ auf unser Vorwärtskommen aus und wir fühlten uns in die gute C22er Zeit zurückversetzt. Ohne Probleme kamen wir so bis zum Bodensee, der sich in dichten Bodennebel hüllte. In Österreich waren die Sichten aber hervorragend. Der Österreichische Kontroller gab uns den Luftraum über BludenzSkigebiet und Brandnertal frei und wir schossen einige Fotos. Mike weigerte sich anfangs noch in das enge Tal einzufliegen. Nachdem wir aber etwas tiefer flogen, war das Tal dann doch breit genug für Mike. Das Haus Montana meiner Wirtin Elfi Mayer lag aber im Schatten und wir konnte ausgBrand iebig die Pisten und die neuen Lifte kontrollieren. Meine Frau und ich werden doch wieder im Januar dorthin zum Skifahren gehen. (1 Woche ÜF mit Skipass 3200 Alpendollar). Das Skigebiet ist zwar etwas kleiner aber das Dorf hat sehr gute Gaststätten und man fühlt sich dort auch ohne Auto wohl.

Der Rückflug artete dann doch noch zum Wettrennen mit der Zeit aus. Sunset war um 16.15 und wir hatten noch den Rückweg von 250 km. In der Hoffnung auf den Rückenwind dürfte das aber locker zu Machen sein. Auf dem Weg drehte jedoch der Wind wieder und wir hatten über der schwäbischen Alb Gegenwind von 15 kt. Wir kamen aber dann doch noch rechtzeitig um 16.02 Uhr in Dörzbach an und konnten unseren Vogel noch bei Tageslicht abbauen.

Für unseren Nonstopflug über 530 km brauchten wir 3 h 43 min. und wir genossen jede Minute an diesem wunderschönen Tag. Natürlich hatten wir unsere Heizung immer an.

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